Praxis Dr. Metzlaff

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Parasiten

1.) äußere Parasiten (Flöhe, Zecken, Haarlinge, Läuse, Milben etc.)

s. Informationen unter "Floh- /Zeckenbekämpfung"

2) innere Parasiten (Würmer, Einzeller)

Die empfohlene Häufigkeit von Wurmbehandlungen ist von vielen Faktoren abhängig:

- Alter des Tieres (ältere Tiere haben i.d.R. ein trainierteres Immunsystem und sind aufgrund ihrer meist geringeren körperlichen Aktivität weniger infektionsgefährdet als Jungtiere)

- Ernährung (Rohfutter, Fleisch, Beutetiere etc.)

- Befall mit äußeren Parasiten (z.B. mögliche Übertragung von Bandwürmern durch Verschlucken von Flohlarven)

- jagdliche Nutzung

- Sicherheitsbedürfnis des Besitzers (z.B. enges Zusammenleben des Haustieres mit Kindern oder immungeschwächten Personen)

Unter folgendem Link finden Sie die aktuellen Empfehlungen zur Parasitenbekämpfung von Hund und Katze des ESCCAP (European Scientific Council Companion Animal Parasites), einer unabhängigen Kommision von Veterinär-Parasitologen. Dabei ist jedoch anzumerken, daß diese Empfehlungen nicht unumstritten sind und ein sehr strenges Entwurmungsschema beinhalten.

http://www.esccap.de/start/

Grundsätzlich können Routine-Entwurmungen auch durch an das Ergebnis entsprechend häufiger Kotuntersuchungen (Sammelkotprobe von 3 aufeinanderfolgenden Tagen) gebundene Wurmbehandlungen ersetzt werden.

Wir empfehlen eine Parasitenbehandlung 1-2 Wochen vor der Impfung, damit das Tier einen optimalen Impfschutz aufbauen kann.